Aktionsforschung

Um gesellschaftliche Transformationsprozesse besser zu verstehen, müssen wir die kontextübergreifenden Muster identifizieren, die ihnen zugrunde liegen. Mithilfe der Aktionsforschung erlangen wir Erkenntnisse, aus denen wir empirisch fundierte politische Handlungsempfehlungen ableiten können. Grundlage dafür ist die wissenschaftliche Aufbereitung und Analyse unserer Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Initiativen.

Wissenschaftlich

Wir bereiten die Prozesse in den Initiativen auf und analysieren diese.

„action research“

Wir verfolgen einen speziellen, auf nicht-akademisches Wissen und Handeln fokussierten Forschungsansatz.

Persönlich

Unsere Feldforscher bringen sich und ihre Persönlichkeit in die lokalen Initiativen mit ein.

Intensiv

Je nach Bedarf gestalten wir unsere Kooperationen auf einer Skala von punktuell bis intensiv.

Die Aktionsforschung wird auch als Handlungsforschung, Tatforschung oder aktivierende Sozialforschung bezeichnet. Sie ist ein qualitativer und partizipativer Forschungsansatz der empirischen Sozialforschung. Dabei geht es in erster Linie darum, gesellschaftlich relevante Wissensbestände zu erfassen und im Feld neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. 

Anstatt neutral die Arbeit in den lokalen und regionalen Initiativen zu beobachten, nehmen wir aktiv an den Gestaltungsprozessen teil. Unsere Feldforscher*innen bringen sich persönlich in die Initiativen mit ein und unterstützen deren Akteur*innen bei der Umsetzung vor Ort. Gleichzeitig sammeln sie Erkenntnisse über das kollektive Handeln der Akteur*innen, sowie über lokale und regionale Verflechtungen, Herausforderungen und Potentiale.

„Möchten wir den Wandel vor Ort verstehen, müssen wir auch vor Ort sein.“

Adam Naber, Community-Manager Tweet

Die Form und Intensität der Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Initiativen variiert. Dient sie dem einfachen Informationsaustausch, kann sie punktuell über Hintergrundgespräche erfolgen. Sie kann aber auch die regelmäßige Teilnahme an Peer-Dialogen einschließen, um Erfahrungen und Sichtweisen auszutauschen. Nach Bedarf bieten wir im Rahmen der Aktionsforschung auch eine intensivere Begleitung der Initiativen an – wie derzeit mit der Stadt Marburg und dem Burgenlandkreis.

Peer-Dialoge

Wir setzen die Initiativen miteinander in Verbindung und unterstützen den Dialog.

Resonanzraum

Wir schaffen den Raum, um Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.