Unser Auftrag

Das Deutsch-Französische Zukunftswerk wurde von der französischen und deutschen Regierung beauftragt, „an den Transformationsprozessen unserer Gesellschaften zu arbeiten“ und soll eine innovative Plattform für den Dialog zwischen französischen und deutschen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sein. Dank der engen Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Initiativen entwickelt das Forum Politikempfehlungen, die den Regierungen beider Länder vorgelegt werden.

Die beiden Regierungen haben das Zukunftswerk beauftragt, Zukunftsvisionen zu entwickeln, die auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren und ein Gleichgewicht zwischen ökologischen, gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Erwägungen herstellen, um die Lebensqualität in Frankreich und in Deutschland zu verbessern. Alle 12 bis 18 Monate gibt das Zukunftswerk politische Empfehlungen heraus, bei denen es sich thematisch an der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen orientiert. Die Sekretäre des Zukunftswerkes werden diese Empfehlungen dem Deutsch-Französischen Ministerrat und der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung vorlegen.

Zukunftsvisionen

Wir sollen Zukunftsvisionen entwicklen, die auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren.

17 Nachhaltigkeitsziele

Wir orientieren uns an den 17 Nachhaltigkeitszielen, die in der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung festgeschrieben wurden.

Zukunftsvisionen mit Wurzeln in lokalen und regionalen Innovationen

Visionen und Politikempfehlungen entwickelt das Zukunftswerk in enger Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Initiativen in Frankreich und Deutschland, die sich für den sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen oder technologischen Strukturwandel in ihrer Region engagieren. Durch Beobachtung, Dialog und Aktionsforschung gewinnt das Zukunftswerk Erkenntnisse über Sichtweisen der Praxis und gemeinsame Herangehensweisen der verschiedenen Initiativen. Die Erkenntnisse bereitet das Team der Geschäftsstelle für die Politik auf.
Darüber hinaus organisiert die Geschäftsstelle Dialogveranstaltungen für die beteiligten französischen und deutschen Akteure. So wächst das gegenseitige Verständnis, die Partner lernen voneinander und entwickeln nach Möglichkeit gemeinsame Zukunftsvisionen und konkrete politische Vorschläge zu deren Verwirklichung.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten der Geschäftsstelle stehen Akteurinnen und Akteure vor Ort: Sie bestimmen die Diskussionsthemen, den Bedarf an externer Expertise und die Ergebnisse der Dialoge.
Aufbauend auf den Dialogveranstaltungen organisiert die Geschäftsstelle transdisziplinäre Workshops, in denen Fachleute und politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus verschiedenen Sektoren die Erfahrungen, Perspektiven und Vorschläge der französischen und deutschen Praktiker kennen lernen. Diese Workshops sollen die Visionen und Vorschläge, die sich aus den Dialogveranstaltungen ergeben, bereichern, in dem sie Beiträge eines breiten Spektrums von Expertinnen, Experten sowie Entscheidungsträgerinnen und -trägern n einbeziehen.

Politikempfehlungen für die französische und deutsche Regierung gemeinsam entwickeln

Die Themen der Politikempfehlungen werden vom Lenkungskreis auf der Grundlage von Vorschlägen der lokalen und regionalen Initiativen sowie der politischen Prioritäten der beiden Regierungen ausgewählt.
Zu jedem Thema wird die Geschäftsstelle eine Gruppe von rund 40 relevanten Akteuren (Praktiker, NGOs, öffentliche Institutionen, Fachleute) in einem „Resonanzraum“ versammeln. Die Geschäftsstelle wird dann über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten einen Prozess der Zusammenarbeit organisieren, um politische Empfehlungen zu entwickeln. Diese speisen sich aus den Perspektiven, Vorschlägen und Visionen der lokalen und regionalen Initiativen. Solch ein kooperativer Prozess kann Besuche von Mitgliedern des Resonanzraums bei lokalen und regionalen Initiativen, Expertenanhörungen und Treffen mit anderen deutsch-französischen Organisationen umfassen. Im Laufe des Kooperationsprozesses finden drei Resonanzworkshops (Plenarsitzungen des Resonanzraumes) statt.
Am Ende dieses Prozesses wird die Geschäftsstelle eine öffentliche Veranstaltung, die Zukunftswerk-Konferenz, organisieren, auf der die politischen Empfehlungen vorgestellt werden. Der Direktor und die Direktorin werden die Empfehlungen dann dem Deutsch-Französischen Ministerrat und der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung übergeben.

Webkonferenz "Das deutsch-französische Zukunftwerk: eine Dynamik für die Transformation unserer Territorien und unserer Gesellschaften" auf Französisch

Wie und warum wir uns gegründet haben erfährst du hier:

Hier findest du alle Teammitglieder inklusive Kontaktmöglichkeit.

Auch wenn wir flache Hierarchien haben, gibt es einige Köpfe, die wichtige Impulse setzen.