Villes pairs &

La Fabrique des transitions

„Villes pairs“-Workshops: Netzwerk für Erfahrungstransfer und Modellierung des Strukturwandels

Im Jahr 2014 führte die Agentur für ökologischen Wandel (ADEME) eine Bewertung der Transformationsprozesse in der Gemeinde Loos-en-Gohelle durch. Die Gemeinde setzt diese Arbeit nun fort und sucht den Austausch mit ähnlichen Pilotgemeinden. Ziel ist es, gemeinsame Methoden und Instrumente zu identifizieren, die der Modellierung ökologischen Wandels dienen.

Dazu wurden im Jahr 2018 die „Villes pairs“-Workshops („Partnerstädte“) ins Leben gerufen – in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Institut für Funktionalitäts- und Kooperationsökonomie (IEEFC), dem Labor für die Analyse von Arbeit und Veränderungen in der Industrie und bei Dienstleistungen (ATEMIS) sowie mit Unterstützung von ADEME und der Nationalen Agentur für territorialen Zusammenhalt (CGET).

Die „Villes pairs“-Workshops bringen fünfmal jährlich Gruppen von lokalen und regionalen Akteur*innen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu einem Thema zusammen. Die dritte Workshopreihe begann im Dezember 2020.

Villes pairs

  • Workshopformat
  • Mehrere Teilnehmergruppen
  • Frankreich, mehrere Gemeinden
  • Ökologischer Wandel
  • Wandlungsprozesse
  • Austausch
  • 2018 - 2021
  • Standort
    Mehrere Gemeinden in Frankreich.
  • Zielsetzung
    Die Workshops „Villes pairs, territoires pilotes de la transition“ („Partnerstädte, Pilotregionen des Wandels“) dienen dem Erfahrungsaustausch am Strukturwandel beteiligter lokaler und regionaler Akteur*innen. Indem sie die Prozesse des Wandels modellieren, können sie diese besser verstehen und sich gegenseitig stärken. Jedes Jahr nimmt eine Gruppe lokaler und regionaler Akteur*innen an fünf gemeinsamen Workshoptagen teil, die über fünf Monate verteilt sind.
  • Trägerschaft der Initiative
    IEEFC: Ausrichtung der dritten Workshopreihe des Labors ATEMIS, in Zusammenarbeit mit der Association de Promotion de la Fabrique des Territoires.
  • Finanzielle Unterstützung
    ADEME
  • Anfangsdatum
    2018
ademe_white
ifec_white
atemis_white
cget_white

Die Geschichte der Initiative „Villes pairs“

2018-2019

Erste Workshopreihe

Zielsetzung: Definition eines Bezugsrahmens für den ökologischen Wandel in der Region.

2018-2019

2019-2020

Zweite Workshopsreihe

Zielsetzung: Übertragung von Piloterfahrungen auf eine Vielzahl von Regionen.

2019-2020

2020-2021

Dritte Workshopreihe

Zielsetzung: Hinterfragen der Dimensionen des entstehenden Wirtschaftsmodells.

2020-2021

La Fabrique des transitions

Im Rahmen der ersten „Villes pairs“-Workshops schlossen sich Ende 2019 mehr als 200 Akteur*innen zur „Fabrique des transitions“ („Fabrik des Wandels“) zusammen. Dem Zusammenschluss liegt die gemeinsame Erkenntnis zugrunde, dass lokalen und regionalen Akteur*innen eine wesentliche Rolle bei der Bewältigung nachhaltiger gesellschaftlicher Transformationsprozesse zukommt. Ziel ist es, die gemeinsamen Erfahrungswerte zu bündeln und diese systematisch in den Dienst anderer Regionen mit vergleichbaren Herausforderungen zu stellen. Die Rahmenbedingungen dafür sind in einer Charta festgehalten.

  • Lokale und regionale Akteur*innen
    Die teilnehmenden Akteur*innen umfassen regionale Gemeinden, zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen, Informations-, Forschungs- und Ausbildungszentren, Agenturen und staatliche Organisationen.

La Fabrique des transitions

  • Workshops
  • Mehrere Teilnehmergruppen
  • Frankreich (mehrere Akteur*innen und Regionen)
  • Ökologischer Wandel
  • Wandlungsprozesse
  • Austausch
  • Seit 2019

Wirkungsbereiche der Initiative

Für 2021 sind zahlreiche Einführungs- und Begleitmodule entlang der folgenden vier Achsen vorgesehen:

Schulung

Systemische Grundlagen zur Bewältigung regionalen Wandels

Skalierung

Erhöhung der Umsetzbarkeit, des Umfangs und der Wirksamkeit regionalen Wandels

Kooperatives Lernen

Kollektive Bereicherung und gegenseitiger Austausch

Regionen im Wandel

Veränderungen von Wirtschaftsmodellen, Verwaltung/Regierung, Recht und Beziehungen zwischen den Gesellschaften