Peer Dialog

Eines der Grundsäulen, auf die das Deutsch-Französische Zukunftswerk aufbaut, ist die des Dialogs. Um den Ambitionen des Zukunftswerks gerecht zu werden, innovatives lokales Wissen zu Herausforderungen gesellschaftlicher Transformation zu identifizieren, zu verstehen, zu stärken und an politische Entscheidungsträger*innen hochzuspielen, wird Dialog als unentbehrliches Instrument  herangezogen.
In dieser Herangehensweise soll Akteur*innen lokaler Partnerprojekte die Möglichkeit gegeben werden, sich zu Themen auszutauschen, die sie als relevant ansehen und die in Verbindung stehen mit den zentralen Themen des Zukunftswerks: „Ökologischer Wandel“ und „Wirtschaftliche und soziale Resilienz“. Konstitutiv ist, dass es für alle Beteiligten konstruktiv zu den jeweiligen Interessen beiträgt.

Dialogwirkung für die Partnerprojekte

  • Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen lokalen Partnerprojekten
  • Stärkung der lokalen Partnerprojekte durch diesen vertieften Wissensaustausch und gemeinsamer Reflexion

Dialogwirkung für das Zukunftswerk

  • Vertiefung von Wissen zu den lokalen Partnerprojekten
  • Neue Erkenntnisse zu innovativem lokalen Wissen und dessen Beitrag für die jeweils behandelten Themen des Zukunftswerks
  • Erkennung von Mustern in Herausforderungen und Lösungsansätzen

Um die Peer-To-Peer Dialoge erfolgreich zu gestalten bauen sie auf die bereits stattfindende Aktionsforschung des Zukunftswerks auf. Durch die Aktionsforschung werden Muster identifiziert, die ähnliche Problemlagen und Interessen der verschiedenen Partnerprojekte darlegen. Bei Interesse der lokalen Akteur*innen an einem Austausch zu einem solchen Muster bzw. Thema, wird mit den Vorbereitungen des Dialogs begonnen: Das Zukunftswerk-Team führt Interviews mit lokalen Akteur*innen zu diesem ausgesuchten Thema durch, um eine präzisere Vorstellung der dahinter stehenden Problemlagen, Interessen und Gesprächsthemen zu identifizieren. In enger Rückkopplung mit den lokalen Akteur*innen wird das Design für diesen Dialog spezifiziert. Dazu passende Moderationsmethoden sollen eine konstruktive Gesprächsdynamik entfalten, tiefgehenden Dialog ermöglichen und auf die individuellen Interessen der Beteiligten eingehen. Sollte es für den Dialog als sinnvoll erachtet werden, können auch Dritte zu dem Dialog eingeladen werden, um eine neue Perspektive oder komplementäres Wissen einzubringen: thematische „Expert*innen“, Akteur*innen der Verwaltung, Vertreter*innen der Politik, u.a.

“Eigentlich sind unsere Peer-Dialoge so etwas wie maßgeschneiderte Mini-Konferenzen, die Spaß machen. Man lernt ein neues Projekt kennen, reflektiert den eigenen Ansatz und die Diskussion basiert auf den Erfahrungen der Teilnehmenden.“

Adam Naber, Community-Manager Tweet

Aktionsforschung

Wir sind aktiv auf der Suche nach engagierten Initiativen.

Resonanzraum

Hier werden die Handlungsempfehlungen erarbeitet