Unsere Geschichte

Im Januar 2019 unterzeichneten der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den Aachener Vertrag. Damit war auch der Grundstein für die Arbeit des Deutsch-Französischen Zukunftswerks gelegt.

Brief und Siegel

Grundlegendes Ziel des Aachener Vertrags ist es, die deutsch-französische Zusammenarbeit zu stärken und das gegenseitige Verständnis zwischen beiden Ländern zu fördern. Die Arbeit des Deutsch-Französischen Zukunftswerks ist in Artikel 22 des Vertrags verankert und wurde auf dem Gipfel von Toulouse im Oktober 2019 nochmal vertieft.

Interessenträger und einschlägige Akteure aus beiden Staaten werden in einem deutsch-französischen Zukunftswerk zusammengebracht, um sich mit Transformationsprozessen in ihren Gesellschaften auseinanderzusetzen.

Artikel 22​, Aachener Vertrag

Patrizia Nanz

Co-Direktorin Deutsch-Französisches Zukunftswerk

Gilles de Margerie

Co-Direktor Deutsch-Französisches Zukunftswerk

Unsere Leitung

Die Co-Direktion des Deutsch-Französischen Zukunftswerks übernehmen Herr Gilles de Margerie – Generalkommissar des Regierungsinstituts France Stratégie – und Frau Professorin Dr. Patrizia Nanz – Vizepräsidentin des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).

Gemeinsame Herausforderungen

Frankreich und Deutschland sehen sich tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformationen gegenübergestellt. Diese Transformationen wirken sich von Region zu Region unterschiedlich auf die Bevölkerung aus. Unterschiedliche Wahrnehmungen von Realität schaffen zudem eine Kluft, etwa zwischen Regierungen und ihren Wähler*innen. Es gibt zwar keine allgemeingültige Vorgehensweise, um diesen Veränderungen zu begegnen. Allerdings verfügen sowohl Frankreich als auch Deutschland über einen reichen Erfahrungsschatz aus dem sich schöpfen lässt. Beide Länder können viel voneinander lernen: Etwa in Bezug auf wirtschaftlichen Wandel und Strukturentwicklung, wie am Beispiel des Kohleausstiegs in Nordfrankreich und jetzt in der Lausitz zu sehen. Oder hinsichtlich der Schaffung neuer Technologiecluster in den Regionen Lyon und Baden-Württemberg. Jede Herausforderung birgt schließlich auch neue Chancen.

Kollektive Kompetenzen

Aufgabe der Politik und Entscheidungsgremien ist es, noch offener für Innovation zu sein. Die Bürger müssen tiefer in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden. Erfolgreiche lokale und regionale Initiativen müssen früher als solche identifiziert werden, um von ihnen zu lernen. Unsere Aufgabe ist es, die Politik dabei zu unterstützen. Unser Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis beider Länder bereits auf lokaler und regionaler Ebene zu fördern. Durch unsere Plattform bekommen lokale und regionale Initiativen die Möglichkeit, einen nachhaltigen Dialog zu führen. Uns befähigt das wiederum, entsprechende Handlungsempfehlungen abzugeben. Denn nur im Kollektiv können wir gesellschaftliche Transformationsprozesse meistern und Nachhaltigkeitsziele erreichen.

Unser Auftrag

Hier erfahren Sie, wie und warum wir uns gegründet haben.

Hier finden Sie alle Teammitglieder inklusive Kontakt.

Auch wenn wir flache Hierarchien haben, gibt es einige Köpfe, die wichtige Impulse setzen.