FORUM POUR L'AVENIR FRANCO-ALLEMAND

Voneinander lernen.

Wo unsere Reise bisher hinführt

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Wer sind wir?

Unser Auftrag

2019 erhielten wir den Auftrag von den Regierungen Deutschlands und Frankreichs, die Transformationsprozesse in beiden Gesellschaften voranzutreiben. Dafür haben wir eine innovative Plattform ins Leben gerufen, über die wir den Dialog zwischen lokalen und regionalen Initiativen in Frankreich und Deutschland fördern. In enger Zusammenarbeit mit den Initiativen entwickeln wir konkrete Handlungsempfehlungen und legen diese den Regierungen beider Länder vor.

Unsere Geschichte

Im Januar 2019 unterzeichneten der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den Aachener Vertrag. Damit war auch der Grundstein für die Arbeit des Deutsch-Französischen Zukunftswerks gelegt.

„Ohne Impulse, Ideen und Inspiration von außen entwickeln sich Projekte nicht weiter. Daher sammelt das Zukunftswerk Impulse auf lokaler Ebene, um Projekte gesellschaftlicher Transformation auf nationaler Ebene anzustoßen.“

Gilles de Margerie, Direktor Tweet

Unser Team

Gemeinsam machen wir uns für das Deutsch-Französische Zukunftswerk stark. Unser dynamisches Team hält unsere Werte hoch: nämlich Dialog, Offenheit gegenüber anderen und Interkulturalität als Bereicherung. Wir glauben fest an den Erfolg dieses Projekts und an seinen Nutzen – nicht nur für unsere Länder, sondern für Europa.

Unser Lenkungskreis

Der Lenkungskreis ist maßgebend für die Qualität und Sichtbarkeit des Deutsch-Französichen Zukunftswerks. Seine 16 Mitglieder – zu gleichen Teilen aus Deutschland und aus Frankreich – tagen zweimal jährlich. Sie legen die Themen unserer Zyklen fest und nehmen die im Resonanzraum erarbeiteten Handlungsempfehlungen ab.

Was machen wir?

Unser Ansatz

In Frankreich und Deutschland gibt es zahlreiche lokale und regionale Initiativen, die bereits wichtige Erfahrungen mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen gesammelt haben. Es ist an der Zeit, dass wir voneinander lernen und gemeinsame Visionen entwickeln. Genau da setzen wir mit unserer Arbeit an.

Aktionsforschung

Wir sind aktiv auf der Suche nach engagierten Initiativen.

Peer-Dialog

Wir setzen die Initiativen miteinander in Verbindung und unterstützen den Dialog.

Resonanzraum

Hier werden die Handlungsempfehlungen erarbeitet.

“Eigentlich sind unsere Peer-Dialoge so etwas wie maßgeschneiderte Mini-Konferenzen, die Spaß machen. Man lernt ein neues Projekt kennen, reflektiert den eigenen Ansatz und die Diskussion basiert auf den Erfahrungen der Teilnehmenden.“

Adam Naber, Community-Manager Tweet

Wo und mit wem?

Lokale und regionale Initiativen

Die Auswahl der lokalen und regionalen Initiativen findet in einem offenen und transparenten Prozess statt. Im Vordergrund steht das Zusammenführen verschiedener Akteur*innen mit dem gemeinsamen Ziel der Transformation. Dabei legen wir besonderen Wert auf die geographische, thematische und historische Vielfalt der Initiativen, die in einem partizipativen Prozess konkrete Lösungsansätze erarbeiten sollen. Im Themenzyklus 2020/21 arbeiten wir mit vier Initiativen aus Frankreich und drei aus Deutschland.

Themenschwerpunkte

Für jeden Zyklus erarbeiten wir mit den lokalen und regionalen Initiativen Themen, die wir unserem Lenkungskreis vorlegen. Dieser wählt anhand unserer Vorschläge ein bis zwei Themen pro Zyklus aus. Der Zyklus 2020/21 hat die Themenschwerpunkte „Ökologischer Wandel“ sowie „Wirtschaftliche und soziale Resilienz“.

Ökologischer Wandel

Wirtschaftliche und soziale Resilienz

Projektphasen

Unser Prozess läuft in 4 Projektphasen ab:

Scouten

Identifizierung innovativer lokaler und regionaler Projekte zur Bewältigung wichtiger gesellschaftlicher Veränderungen in ihren Regionen.

Projektauswahl

Auswahl von Projekten, die sich gegenseitig ergänzen und an den jeweiligen Interessen und Bedürfnissen der Bürger*innen in Frankreich und Deutschland ausgerichtet sind.

Dialoge & Workshops

Einrichtung von Peer-to-Peer-Dialogen und thematischen Workshops, um ein besseres Verständnis für die aktuellen Transformationen zu schaffen, ausgehend von lokalen Perspektiven, und die Bedingungen für deren Erfolg herauszuarbeiten.

Handlungsempfehlungen

Erarbeiten von politischen Handlungsempfehlungen  in einem „Resonanzraum“ auf der Grundlage von lokalen Erfahrungen und Perspektiven.

Unsere Initiativen im Schnelldurchlauf

Marburg (DE)
Das Deutsch-Französische Zukunftswerk und die Universitätsstadt Marburg möchten verstehen lernen, wie ein gemeinsames Agieren von Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft dazu führen kann, dass Marburg bis 2030 klimaneutral ist. ©GOLDfisch ART - stock.adobe.com
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Dünkirchen (FR)
Als Reaktion auf die Krise der Industrie in den 1980er Jahren und auf die wachsende Sorge der Bürger*innen um die Luft- und Umweltqualität entschieden sich die Akteur*innen der Region für einen regionalen Zusammenschluss und für industrielle Ökologie. © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Zur Initiative
Mouans-Sartoux (FR)
Die Stadt Mouans-Sartoux ist bekannt für ihr ambitioniertes Projekt zur nachhaltigen Entwicklung. Die Gemeinde hat eine innovative öffentliche Politik entwickelt, insbesondere in den Bereichen Nahrungsmittelversorgung und nachhaltiges Bauen.
Zur Initiative
Loos-En-Gohelle (FR)
Angesichts der Schließung ihrer Minen im Jahr 1986 gelang es der Gemeinde Loos-en-Gohelle, ein Bürgerprojekt im Bereich territoriale Belastbarkeit zugunsten eines ökologischen Wandels aufzubauen. Aus dieser Erfahrung, die seit über 20 Jahren dokumentiert wird, können andere deutsche Gemeinden, die vom bevorstehenden Kohleausstieg betroffen sind, viel lernen.
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Zeitz (DE)
In Zusammenarbeit mit dem Burgenlandkreis möchte das Zukunftswerk die lokalen Perspektiven einer Region, die bereits einen ersten einschneidenden wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel erlebt hatte (Stilllegung zahlreicher Veredlungs- und Verarbeitungsbetriebe der Braunkohlenindustrie und anderer Wirtschaftszweige in den 1990er Jahren) und nun vor einem zweiten Strukturwandel stehen wird, untersuchen und verstehen.
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Leben in zukunftsfähigen Dörfern (DE)
Das Deutsch-Französische Zukunftswerk und das Projekt möchten verstehen lernen, wie ein gemeinsames Agieren von Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft dazu führen kann Dorfgemeinschaft zu stärken und sozio-ökologische Nachhaltigkeit in ländlichen Gemeinden zu gestalten.
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Nebelschütz (DE)
Das Deutsch-Französische Zukunftswerk und die Gemeinde Nebelschütz möchten verstehen lernen, wie ein gemeinsames Agieren von Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft dazu führen kann Dorfgemeinschaft zu stärken und sozio-ökologische Nachhaltigkeit in ländlichen Gemeinden zu gestalten.
Zur Initiative
Hohenmölsen (DE)
In Zusammenarbeit mit dem Burgenlandkreis möchte das Zukunftswerk die lokalen Perspektiven einer Region, die bereits einen ersten einschneidenden wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel erlebt hatte (Stilllegung zahlreicher Veredlungs- und Verarbeitungsbetriebe der Braunkohlenindustrie und anderer Wirtschaftszweige in den 1990er Jahren) und nun vor einem zweiten Strukturwandel stehen wird, untersuchen und verstehen. © "Hohenmölsen, Stadt der drei Türme" Fotograf : Ronald Luckanus
Zur Initiative
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Ihr Projekt

Wir interessieren uns für Ihr Projekt

Gehören Sie zu einer lokalen oder regionalen Initiative, die sich einem Ziel des sozialen und/oder ökologischen Wandels verschrieben hat? Wir würden gerne mehr über Ihr Projekt erfahren! Teilen Sie es uns über das nebenstehende Formular mit oder kontaktieren Sie einen unserer Mitarbeiter*innen.

Ihre Ansprechpartner*innen

Wenden Sie sich an Lale, wenn Sie eine deutsch-französische Institution vertreten.

Lale Eckardt

Projektleiterin Dialog und Politikberatung

Wenn Sie Teil einer lokalen Initiative sind, wenden Sie sich an Adam.

Adam Naber

Community-Manager

Wenn Sie Presse- oder Medienvertreter*in sind, melden Sie sich bei Lucie.

Lucie Wack

Referentin für Presse und Kommunikation